Um das ganze Spiel innerhalb der Sippe erleben zu können, streift Silberstreif seit dem Herbst 2009 mit neuen Twinks durch 'Der Herr der Ringe Online'.

Diese Rollenspiel-Aktion nennt sich 'Miniflöhe'.
Die beteiligten Charaktere sollen weniger 'optimiert das Top-Level' erreichen, sondern eher den größten Spaß, den HdRO bietet, innerhalb der Sippe vertiefen: Die Phase des Levelns an sich.




I. Die Charaktere und ihre Geschichte

Rhyanon, verträumte Musikerin aus Rohan

Rhyanon ist das Sorgenkind ihrer Eltern. Der Vater ein braver, anständiger Handwerker, die Mutter sehr geschickt in den kleinen Dingen, zum Beispiel Verzierungen und natürlich eine tüchtige Hausfrau. Während ihre Geschwister, sobald sie alt genug waren, den Eltern tatkräftig zur Hand gehen konnten, entpuppte sich Rhyanon als extrem ungeschickt. Früchte und Marmeladen, die sie einmachte, verschimmelten grundsätzlich. Das Essen, das sie kochte war entweder überwürzt oder verbrannt oder zerkocht oder alles zusammen. Die Stoffe, die sie webte, waren am Rand schief, Muster nie zu erkennen und taugten überhaupt nur als Putzlumpen. Entnervt ließ ihre Mutter Rhyanon nur noch das allernotwenigste im Haushalt erledigen.

Auch der Versuch des Vaters, ihr den Umgang mit Holz beizubringen, scheiterte kläglich. Entweder zerbarst das Holz bei ihren ungeschickten Drechslerversuchen gleich, oder war am Ende doch zumindest krumm und schief.
Nur wenn Rhyanon ein Musikinstrument in der Hand hielt, da waren ihre Finger plötzlich voller Geschick und Elan. Doch nach Ansicht der Eltern konnte niemand als Musikant sein Brot verdienen. Und nur alleine mit Lautenspiel würde sie nie einen Mann finden!
In ihrer Ratlosigkeit schlug ihre Mutter vor, das Rhyanon zu ihrer Schwester und deren Mann, einem leidlich erfolgreichen Händler, nach Archet reisen solle. Vielleicht könnte sie ja von ihm die Grundzüge des Handels erlernen, vor allem aber das Führen von Büchern. Eventuell würde Rhyanon ja sogar einen Händler kennen lernen, der sie heiraten würde? Sie könne ihm die Bücher führen und für den Haushalt eine Magd einstellen…
Da auch er keinen Rat wusste, stimmte der Vater zu. Rhyanon sollte bei ihrem Onkel und der Tante in die Lehre gehen und diese ihr vielleicht den einen oder anderen ledigen Mann vorstellen. Rhyanon sträubte sich nicht, ihre Musikinstrumente nahm sie aber alle mit.

Jonthren, unwirscher Scharführer aus Rohan

Jonthren war Führer einer kleinen Schar Fußsoldaten in der Westfold, wurde aber mit Schimpf und Schande aus seinem Regiment gejagt, nachdem er seinem Hauptmann im Streit die Vorderzähne ausgeschlagen hatte ... dieser hatte ihn mit einem Dunländer verglichen!
Diese Geschichte brachte Jonthren den Spitznamen 'Hauptmann' ein und sorgte dafür, dass er schnell keine Lust mehr auf Spott und Häme hatte, und deshalb nach Eriador kam, wo ihn keiner kennt.

Er ist mit seinen 46 Lenzen nicht der Allerjüngste und für Kämpfe in der vordersten Reihe nicht mehr so wirklich gemacht ... von daher brüllt er lieber denjenigen aufmunternde Worte zu, die gerade zuschlagen!
Als alter Charmeur wird er grundsätzlich von einer Schildmaid Rohans begleitet, so er denn Unterstützung benötigt.
Seine wohl größte Sorge ist, dass der Kriegsbericht, den er stichpunktartig für die Nachwelt verfasst, verloren geht oder im Kampf zerstört wird.

Glamhelm aus Rohan

Glamhelm entstammt einer alten Familie von berittenen Kriegern. So war es von frühester Kindheit an vorherbestimmt, dass er auch eines Tages diesen Weg gehen würde. Er absolvierte seine Ausbildung mit Bravour, und nichts konnte seinen Aufstieg in den Reihen der Rohirrim aufhalten - abgesehen von einem Pferdegebiss. Eines morgens betrat Glamhelm die Ställe von Edoras um sein Pferd Simbelmyne zu satteln, als Simbelmyne ihn in die Schulter biss. Seither wird Glamhelm von Angstzuständen geplagt, sobald er ein Pferd sieht.
Der alten Familie von berittenen Kriegern war diese Situation überaus peinlich, ereignete sie sich doch zwei Tage vor Glamhelms verdienter Beförderung zum Hauptmann. Glamhelms Mutter beschloss dann, Glamhelm zusammen mit seinem Knappen Friedrich zu ihrem Cousin Eogar ins weit entfernte Breeland zu schicken, auf dass er sich dort wieder an den Umgang mit Pferden gewöhnen möge.
Auf dem Weg machte Glamhelm Halt im Dorf Schlucht, wo er hörte, dass das nahe Dorf Archet Probleme mit Räubern hätte. Da er nicht allzu wild auf die Begegnung mit den Pferden war, machte er sich also auf nach Archet, um seine Hilfe anzubieten.

Leahbel, modebewußte Jägerin

Leahbel hatte es nie ganz leicht, was in erster Linie daran lag, dass sie sechs ältere Schwestern hatte, was dazu führte, dass Leahbel die ersten 18 Jahre nur getragene Kleidung ihrer Schwestern erhielt, welche sich dadurch auszeichnete, dass sie bereits durch sechs Hände, beziehungsweise über sechs Körper ging. Aufgrund dieser Tatsache entwickelte Leahbel einen gewissen Widerwillen, was das Thema Kleidung anging. Sobald sie die Möglichkeit sah,sich auf Wanderschaft begeben zu können, machte sie sich auf den Weg, um ferne Gegenden kennenzulernen, Abenteuer zu suchen, die eine Möglichkeit ergaben ein paar Silberlinge zu verdienen, um diese alsbald in ihre "eigene" Kleidung anzulegen. Das erste eigene Stück war ihr Hut, mit einer großen Feder, von dem sie sich keinesfalls mehr trennen wird, auch wenn sich in der Zwischenzeit herausgestellt hat, dass dieser im Eifer des Gefechts beim Bogenschießen etwas hinderlich sein kann. Aber Leahbel hat trotz ihrer jungen Jahre eben auch ihre Prinzipien.

In der Zwischenzeit lernte sie einige Gefährten kennen, die aus unterschiedlichen Gründen ebenfalls auf Abenteuersuche waren, und da diese zwar das eine oder andere Manko aufwiesen, insbesondere was manche Kleidungsstücke anging, aber die Gemeinschaft dazu führe, dass sich schneller mehr Silberlinge verdienen ließen - eine neue Hose wäre schön - beschloss Leahbel mit dieser Gruppe weiterzuziehen. Wer weiß, vielleicht hätte sie so die Chance irgendwann ein Haus und einen ganzen Schrank voll mit eigener Kleidung zu besitzen.

Adharos, ungestümer Schwertschwinger aus Gondor

Eigentlich war der Großvater schuld. Wäre er doch nur ehrenhaft in der Armee Gondors geblieben, anstatt seinen Abschied einzureichen und mit dieser Breeländerin in ihr Heimatdorf zurückzuziehen. Dann wäre Adharos jetzt da, wo er immer hinwollte, Hauptmann in Minas Tirith.
Statt dessen saß er jetzt hier in diesem abgebrannten Dorf. Der Rest war bei dem Räuberüberfall gestorben und selbst der gondorische Zweihänder, den sein Großvater mitgebracht hatte, war gestohlen. Na ja, immerhin konnte dank seines Einsatzes das Dorf gerettet werden. Aber hierbleiben? Nein, hier hielt ihn nichts mehr.
So machte sich Adharos auf den Weg in den Süden, Richtung Gondor. Letztens hatte ein erfahrener Jäger berichtet, dass es sogar wieder einen Weg durch die Minen Morias gebe. Aber auf die Frage, ob er ihn mitnehmen würde, meinte dieser nur, Adharos solle noch etwas mit dem Schwert üben. Und das ihm, dem besten Schwertkämpfer Archets - oder dessen, was von Archet übriggeblieben war.


Areo, zwielichtiger Schurke aus Gondor





II. Die Abenteuer der Miniflöhe

Epilog

Rhyanon
"Liebes Tagebuch,
heute ist etwas schreckliches passiert! Dabei fing der Tag üblich langweilig an.
Tante Rimara schickte mich ein paar Besorgungen machen, da traf ich zwei Hobbits, die sich um einen verwundeten Waldläufer kümmerten. Ich half so gut ich konnte, was wenig genug war, und tatsächlich schien es dem Waldläufer besser zu gehen. Ich habe dann meine Besorgungen für Tante Rimara gemacht, als plötzlich lautes Geschrei und Waffenlärm zu hören war. Archet wurde angegriffen!
Ich hatte solche Angst! Überall loderten plötzlich Flammen auf! Plötzlich war da dieser Waldläufer wieder. Er war immer noch geschwächt von seiner Verletzung, aber er wollte sich diesem Räuberanführer stellen.
Doch dann geschah etwas merkwürdiges. Plötzlich kauerte er zusammen und schien keinen eigenen Willen mehr zu haben. Auch die beiden Hobbits waren da und wirkten sehr aufgebracht und ängstlich. Bevor dieser Räuberhauptmann aus Archet verschwand, murmelte er etwas von einem falschen Beutlin. Was hat das zu bedeuten? Und warum nahm er den Waldläufer mit sich? Ich fürchte, das läßt mir keine Ruhe.
Aber meine Neugier konnte ich natürlich nicht gleich befriedigen. Archet brannte völlig ab. Zu meiner großen Erleichterung ist Tante Rimara und Onkel Serlin nichts passiert, aber nicht jeder hatte dieses Glück. Ich werde gleich nach Schlucht laufen und hoffe, dort ein paar brave Bürger zu finden, die den Leuten von Archet helfen können."

Der erste Tag - Das Schicksal stellt seine Weichen

Rhyanon
"Liebes Tagebuch, tatsächlich waren sehr viele Leute bereit, ihren Nachbarn aus Archet zu helfen. Doch für mich gab es in Archet keinen Platz mehr. Meine Tante und mein Onkel haben jetzt natürlich andere Sorgen als sich um mich zu kümmern. Um ihnen nicht zur Last zu fallen, habe ich ihnen gesagt, ich quartiere mich erstmal im Gasthof in Schlucht ein. Davon wollten sie zwar zuerst nichts wissen, aber auch ihr Haus ist bei dem Brand ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Und Schlucht ist ja nun nicht gerade am Ende der Welt. Also haben sie etwas zögernd eingewilligt. Aber nun weiß ich nichts mit mir anzufangen. Nach Hause kann ich alleine nicht gehen, und Onkel Serlin hat ganz sicher keine Zeit für eine Reise nach Rohan. Mein handwerkliches Geschick begrenzt sich auf Musik, aber fröhliche Lieder sind in Archet jetzt auch nicht gerade gern gehört und für Balladen ist das Geschehene zu frisch. Was mach ich denn jetzt?"

Jonthren
Kriegsbericht, 3. Oktober 3018 D.Z., Eriador, Breeland
Nach Überschreitung der Grenzen Eriadors nun Stadt Bree nördlich passiert. Im durchschrittenen Moor von nervenden Sichelfliegen und noch nervenderen Bilwissen knapp aufgehalten worden. Habe kurz in der Nähe der kleinen Stadt Archet gerastet, die offensichtlich vor nicht langer Zeit Opfer eines Räuberüberfalls wurde. Mich sehr über die entgangenen Möglichkeiten eines erfrischenden Scharmützels geärgert.
Im Verlauf des Tages auf eine seltsam zusammengewürfelte Gruppe gestoßen: Ein verzweifeltes Menschenweib, die ihre Laute umklammerte und offensichtlich durch die Vorgängnisse in Archet geschockt war, ein Waffenmeister unserer Rasse, der scheints ähnliche Lust am Kampfe findet, wie ich selbst, eine Menschenweib, die ordentlich gerüstet schien, aber dauernd nur am Umstoßen von Kühen interessiert war, ein weiteres Menschenweib, die recht schmuck aussah und offensichtlich mit dem Bogen umgehen kann und eine recht weinerliche Äälbe, die sich irgendwie von mir auf den Schlips getreten fühlte. Ein weiterer Kämpe hat die Gruppe scheints früher verlassen. Versuche die verzweifelte Lautenspielerin durch das Wegkicken eines Huhn aufzuheitern, sind dummerweise ins Leere gelaufen.
Machten einen netten Eindruck und scheinen von mir noch nichts gehört zu haben. Rohan hinter mir gelassen zu haben erscheint immer richtiger! Denke, dass ich mich diesen Abenteurern anschließen werde, so sie dies zulassen.
Hoffe sehr darauf, Kampfkünste bald mehr zu stärken. Die Ruhe ist nervenaufreibend ... auch wenn sie trügerisch erscheint. Im Breeland scheint etwas zu brodeln ...

Rhyanon
"Liebes Tagebuch,
es ist inzwischen schon recht spät und ich bin müde. Aber die Ereignisse des heutigen Tages muss ich dir unbedingt noch erzählen!
Ich saß also vor dem Gasthaus und überlegte, wie es weiter gehen soll. Da ich ja nun nicht mehr bei Tante und Onkel wohne, muss ich etwas Geld für mein Zimmer im Gasthaus verdienen. Vielleicht kleine Aufträge für die Bewohner erledigen? Noch bevor ich mich dazu aufraffen konnte, die Leute zu fragen, lernte ich Abenteurer kennen. Es müssen Abenteurer sein! Sie kamen sicher nicht aus Schlucht und wirkten so... abenteuerlich!

Ich kam mit ihnen ins Gespräch und dabei erzählte ich ihnen auch von den Ereignissen aus Archet. Es sind ganz sicher Abenteurer, denn sie waren sofort bereit, für ein paar Silberstücke kleine Aufträge anzunehmen und mir dabei zu helfen, diesen Räubern, diesen Brandstiftern, diesen gemeinem Gesindel, diesen Schwarzwolds die Leviten zu lesen.
Das war furchtbar aufregend! Und wie geschickt sie mit den Waffen umgehen... Auch schien ihnen meine aufmunternden Liedchen gefallen zu haben.
Nur dieser eine Typ, der später zu uns dazustieß, ich glaube, den mag ich nicht. Der tritt arme, unschuldige Hühner!"

Der zweite Tag - Die Rache für Archet

Rhyanon
"Liebes Tagebuch,
ich habe etwas unruhig geschlafen. Mir gingen die Ereignisse der letzten Tage einfach nicht aus dem Kopf. Wieso wurde Archet angegriffen? Aus den wenigen Bruchstücken, die im Kampf gefallen sind, werde ich nicht schlau. Ging es um mehr als nur die verabscheuungswürdige Befriedigung niederer Gelüste nach Gold?
Ich habe mich auch heute dazu entschlossen, die Abenteurer, die ich gestern kennenlernte, zu begleiten. Vielleicht bekomme ich ja Antworten, wenn wir diese Räuber "besuchen".
Diese Ellie Blattschneider allerdings ist mir irgendwie unsympathisch. Erst hilft sie diesem Gesindel dabei, eine Zucht aufzubauen, und dann verlangt sie, das wir die armen Tiere töten! Vergiften! Gab es denn wirklich keinen anderen Weg? Es ist mir nicht leicht gefallen, auch wenn ich zugeben muss, das diese armen Kreaturen dank ihrer missratenen Züchtung nach Blut geiferten. Und eine Antwort, warum Archet angegriffen wurde, habe ich immer noch nicht! Das frustriert!

Es sieht so aus, als hätte unsere Truppe Verstärkung bekommen. Ich werde noch nicht so recht schlau aus dem Mann. Er wirkt, als würde er nicht gerne Aufmerksamkeit erringen. Und woher wußte er meinen Namen? Immerhin, er scheint recht geschickt mit den Klingen zu sein. Und ein Huhn hat er auch nicht getreten.

Dafür durfte der Hühnertreter Blumen pflücken. In Stadel erhielten wir diesen Auftrag. Hobbits sind einfach ein witziges Völkchen. Was habe ich mich amüsiert! Das schien ihm gar nicht gefallen zu haben. Ich muss gestehen, ich konnte mich eines Anflugs von Schadenfreude nicht erwehren. Meine Freude wurde allerdings getrübt. Selbst in Stadel gibt es Probleme mit den Räubern. Hört das denn nie auf?"

Jonthren
Kriegsbericht, 4. Oktober 3018 D.Z., Eriador, Breeland
Billig im Gasthof Schluchtenflechter in Schlucht genächtigt. Am nächsten Morgen auf dem Dorfplatz die Lautenspielerin (die eigentlich Harfe spielt) und die Jägerin getroffen. Nachdem ein weiterer Scharführer aus Rohan (der mich zum Glück nicht kannte) zu uns stieß, entschieden Rache für das Gemetzel in Archet zu nehmen und den braven Menschen von Schlucht gegen die noch immer vorherrschende Bedrohung durch Räuber zu helfen. Da meine Schildmaid langsamer war, einen Burschen aus Schlucht engagiert. Er ist ein hoffnungsloser Fall.
Nach kurzen Scharmützeln schloss sich ein undurchsichtiger Bursche aus Gondor an, der vortrefflich seine Klingen in Gegnerrücken stoßen kann. Das Räuberlager ausradiert. Dutzende Köpfe gezählt und die Bedrohung durch Wolf/Wargkreuzung vernichtet.
Nach Trennung der Gruppe, im Örtchen Stadel mit dem Burschen aus Gondor und der Musikerin aus Archet Hilfe angeboten und erfahren, dass auch die Harfenspielerin in den Rausch des Kampfes verfallen kann, was ich nicht geglaubt hätte. Auch in Stadel Bedrohung dutzendweise beseitigt: Räuber, Bären und wilde Schweine.
Am Ende des Tages zum Gasthaus zurückgekehrt und bei einem guten Stück Fleisch und einem Humpen den Tag Revue passieren lassen: Ein Tag voller Blut, Stahl und Gerechtigkeit. Es scheint, dass die guten Seiten des Lebens mich aus Rohan begleitet haben ...

Adharos
Wo sind die denn alle? Habe ich tatsächlich den ganzen Tag verschlafen? So viel habe ich doch gar nicht getrunken, oder? Ich werd mal die Wirtin fragen...
Augenscheinlich schon. Und Josy hat mir eine Backpfeife gegeben, auch wenn ich nicht weiß, wofür. Na ja, Bree ist nicht weit, da soll es ja auch noch Gasthäuser geben. Aber erst mal muss ich jetzt diesen Brief suchen gehen, den der Bannwart verloren hat.

Der dritte Tag - Die Lichter von Bree

Jonthren
Kriegsbericht, 5. Oktober 3018 D.Z., Eriador, Bree
Nach zweiten Nacht im Schluchtenflechter am nächsten Morgen entschieden nun Bree zu besuchen. Der gleiche Gedanke wohl auch bei einem Teil der Kampfgefährten vom Vortag.
Orientierung im Rathaus gesucht. Bürgermeister war wie erwartet erfreut kampfgestählte Recken zu treffen. Er hat eine Art Stadtführung organisiert. Die schon bekannte Musikerin aus Archet hatte Sorge, als wir uns direkt an das Stadtoberhaupt wendeten ... aber sie wird es auch noch lernen, dass Helfer im Kampfe sich gewisse Rechte herausnehmen können.
Bree ist groß. Sehr groß. Und relativ sicher. Nur im Armenviertel zwei Köpfe rollen lassen.
Der Tag war recht ereignislos ... aber interessant. Schon in Rohan galt: Auch ein Kämpe muss sich hin und wieder der Kultur hingeben!

Der vierte Tag - Die Hoffnung des Breelandes

Die Geschichte geht bald weiter ...